Einzelzahnbleichen

Einzelzahnbleichen

Einzelzahnbleichen

Gleichmässig schöne Zähne prägen oder ergänzen ein gepflegtes Erscheinungsbild wesentlich, verleihen Sicherheit und fördern häufiges Lächeln. Was ist zu tun, wenn ein einzelner Zahn dunkel aus der Reihe schöner, weisser Zähne heraussticht.

 

Wie entsteht ein dunkler Zahn?

Wenn ein Mensch einen Schlag auf einen vorderen Zahn bekommt, kann im Zahn ein Bluterguss entstehen. Dieser verfärbt sich natürlich genauso blau wie ein Bluterguss am Arm oder am Bein. Nur baut sich dieser Bluterguss im Zahn nicht mehr ab und die Farbstoffe des Blutes sickern in den Zahn ein und verfärben diesen für immer.

Ist ein solcher dunkler Zahn schädlich für den Menschen?

Grundsätzlich schadet der dunkle Zahn dem Menschen nicht. Nur meist stirbt dieser Zahn ab und es dringen Bakterien von aussen in die Wurzel ein. Damit entsteht ein Eiterzahn, der natürlich schädigende Wirkung auf den Menschen hat.

Muss man dann einen solchen Zahn entfernen?

Wenn der Zahn sauber wurzelgefüllt ist und im Röntgen kein Eiterherd sichtbar ist, kann der Zahn für den Rest des Lebens im Mund verbleiben. Leider stört er aber häufig von seiner Farbe her. Diese kann man aber durch Bleichen verändern.

Was bedeutet den Zahn zu bleichen?

Man kann die Farbstoffe im Zahn mit Bleichmitteln von innen her heller machen. Das bezeichnet man als Einzelzahnbleichen. Dies funktioniert im Prinzip genauso, wie wenn man seine Haare bleicht. Man verwendet ein starkes Bleichmittel und lässt es einige Zeit auf den Zahn einwirken. Dieses Bleichmittel muss aber von innen in den Zahn eingebracht werden, da die Blutfarbstoffe ja auch von innen in den Zahn eingedrungen sind.

Wie geht der Zahnarzt da vor?

Zuerst bohrt der Zahnarzt einen grösseren Zugang  in das Innere des Zahnes bis ungefähr zur Wurzel. Da dieses Loch im Mundinneren ist, sieht man es von aussen nicht. Dann entfernt er in diesem Bereich das ganze alte Füllungsmaterial, damit das Bleichmittel auch versteckte Winkel erreichen kann. Dieses Loch füllt der Zahnarzt danach mit dem Bleichmittel. Dieses ist meist ein deutlich mehr sauerstoffabgebendes Mittel als Wasserstoffperoxid. Es schäumt nur wesentlich weniger. Der Schaum würde nämlich einen Überdruck produzieren, was den Zahn zum Schmerzen bringen würde. Über dem Bleichmittel verschliesst er danach das Loch wieder dicht und lässt es einen oder zwei Tage wirken. Je nach Erfolg wiederholt er diesen Vorgang danach vier bis fünfmal.

Was macht man danach mit dem Loch?

Der Zahnarzt reinigt das Loch nach dem Bleichvorgang sehr sauber, entfernt alle alten Füllungen im Zahn und füllt alles zusammen mit einer neuen, dem Zahn angepassten Füllung. Diese trägt wesentlich zur neuen Farbe des Zahnes bei. Denn mit dieser Füllung kann man auch noch ein bisschen die Farbe des Zahnes korrigieren, wenn das Bleichen nicht vollständig genug wirkte.

Und nach dem Einzelzahnbleichen ist der Zahn wieder gleich weiss wie die Nachbarzähne?

Oft gelingt es, dass der Zahn gemeinsam mit der neuen Füllung wieder seine natürliche Farbe erhält. Manchmal ist die Verfärbung aber sehr hartnäckig und lässt sich nicht hundertprozentig entfernen. Dann bleibt er etwas grauer als die benachbarten Zähne. Wenn er aber nicht wirklich stört, fällt er den Freunden und der Partnerin oder dem Partner nicht mehr auf. Selber sieht man ihn natürlich jeden Tag im Spiegel, wenn man ihn sucht. Stört er aber immer noch sehr, bleibt nichts anderes übrig, als ein Keramikveneer anzufertigen. Mit diesem kann man dann den Zahn wirklich wie die Nachbarzähne ausschauen lassen.

Dunkelt der gebleichte Zahn dann später wieder nach?

Meist hält der Zahn seine neue Farbe sehr lange, da ja die Blutfarbstoffe gebleicht sind. Manchmal kommt es aber schon vor, dass der Zahn wieder etwas nachdunkelt. Dann kann man den Bleichvorgang wiederholen.